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Einsatzübersicht 2013

Hilfeleistungen
Brände
Fehlalarme
Sicherheitsdienste
Einsatzübungen
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Einsatzberichte

lfd. Nr.
Datum
Bericht
Bilder
15.
18.10.2013
17:06 - 18:30 Uhr
Einsatzübung
Brand in der Intensivwohngruppe Zweitschen
Der Brand einer im Keller befindlichen Werkstatt, breitete sich rasch bis in das erste Obergeschoß aus, 3 Personen waren vermisst und eine Person konnte sich nicht durch das stark verqualmte Treppenhaus retten. Daraufhin wurden die Feuerwehren aus Mehna, Dobitschen, Lumpzig, Göllnitz, Altkirchen und Drogen zum Einsatzort alarmiert. Vor Ort stand die Menschenrettung an erster Stelle, über Steckleitern wurde eine Person aus dem ersten Obergeschoß gerettet, die anderen mussten unter schweren Atemschutz in einem verwinkelten Bau gesucht werden. Das Löschwasser wurden zuerst aus zwei wasserführenden Fahrzeugen bezogen, bevor aus dem örtlichen Hydrantennetz eine kurzzeitige Löschwasserentnahme aufgebaut werden konnte. Zeitgleich wurde aus einem ca. 250m entfernten Teich eine stabilie Löschwasserversorgung aufgebaut um letzendlich die Wasserversorgung sicherstellen zu können. Zwei Beobachter aus der Feuerwehr Schmölln begleiteten die Übung und sorgten im Anschluss für eine fachliche Auswertung. Größere Probleme blieben aus, lediglich die Überlastung des Einsatzstellenfunk wurde bemängelt. Für die nahe Zukunft wird allerdings der Mangel an Atemschutzgeräteträgern die hiesigen Feuerwehren vor ein Problem stellen. Die Zusammenarbeit der einzelnen Wehren verlief reibungslos. Unter den Zuschauern befanden sich die Vorsitzende der VG "Altenburger Land" Stefanie Hoppe und Mehna´s Bürgermeister Jens Stallmann. Beide fanden den Verlauf der Übung als gelungen und dankten für die gezeigte Einsatzbereitschaft der alarmierten Wehren.



weitere Kräfte:
FF Mehna (KLF-Th.), FF Dobitschen (LF8/6, MTW), FF Göllnitz (KLF-Th.), FF Altkirchen (TLF 16-W50, Dekon-P + STA), FF Drogen (KLF-TS8)

14.
06.08.2013
15:50 - 17:00 Uhr
Einsatz
Wasser im Keller - nach Unwetter
Erneut wurde die Gemeinde von schweren Unwettern getroffen. Diesmal fielen ca. 3cm - Tennisball große Hagelkörner. Das Unwetter verwüßtete große Teile der Gemeinde, Straßeneinläufe liefen voll Hagelkörner und konnten kein Wasser ableiten. Keller und Grundstücke liefen voll Wasser. Der Hagel zerstörte viele Dächer, Fenster, Autos und Gärten völlig. Viele Straßen und Wege waren durch eine Eisfläche kurzzeitig nicht befahrbar. Durch die Feuerwehr musste lediglich ein Keller leergepumpt werden, größtenteils kamen die Grundstückseigentümer mit der schweren Unwetterlage eigenständig klar. Besonders schwer traf es das Obstgut Geier, hier wurde teilweise ein Totalschaden in einigen Obstsorten gemeldet.



weitere Kräfte:
keine

13.
17.07.2013
12:00 - 15:00 Uhr
Einsatz
Unterstützung Straßenbauamt - Beseitigung von Feuerbrand
Feuerbrand ist eine meldepflichtige Pflanzenkrankheit, diese führt zum Absterben von Bäumen und Büschen. Da sich die Krankheit schnell ausbreitet und andere Bäume und Büsche befallen kann, wurden die betroffenen Büsche durch die Mitarbeiter des Straßenbauamtes gefällt und vor Ort unter Aufsicht der Feuerwehr verbrannt. Für Menschen ist Feuerbrand allerdings ungefährlich.



weitere Kräfte:
Straßenbauamt Altenburger Land

12.
13.07.2013
05:44 - 07:30 Uhr
Einsatz
Gebäudebrand in Dobitschen, OT Rolika
Teile der 1. Etage sowie des Dachbodens eines leerstehenden Gebäude brannten. Durch schnelles Eingreifen der Feuerwehren konnten der Brand auf das vorgefundene Ausmaß beschränkt werden.



weitere Kräfte:
FF Dobitschen (LF8/6, MTW), FF SLN (ELW1 mit WBK), PI Altenburger Land, Kripo Gera

11.
09.06.2013
17:55 - 20:00 Uhr
Einsatz
Starkregen, OT Großbraunshain
Die Kameraden stellten die Einsatzbereitschaft vom so eben beendeten Einsatz her als Bürger die Feuerwehr in Großbraunshain anforderten. Dort lief ein Teich über und überspülte die Straße und Wasser drohte in Grundstücke einzudringen. Die Anwohner versuchten in Eigenleistung mit einer Eimerkette Herr der Lage zu werden, doch dies stellte sich schnell als aussichtslos dar. Mit zwei Pumpen der Feuerwehr konnte der Wasserpegel schnell abgesenkt werden, und der künstliche Überlauf wieder frei gemacht werden, so dass der Teich sich nun wieder selbstständig regulieren kann.



weitere Kräfte:
keine

10.
09.06.2013
15:55 - 17:30 Uhr
Einsatz
Starkregen, L1362 in Hartha unter Wasser
Erneute Starkniederschläge machten das Eingreifen der Feuerwehr notwendig, diesmal im eigenem Ortsteil Hartha. Die Ortsdurchfahrt stand ca. 20cm unter Wasser. Auf ca. 200m Länge musste der Schlamm von angrenzenden Feldern von der Fahrbahn gespült werden, damit eine gefahrlose Durchfahrt gewährleistet werden konnte.



weitere Kräfte:
keine

08.-09.
08.06.2013
20:00 - 21:40 Uhr
Einsatz
Hochwasser in Starkenberg, OT Breesen
Am schwersten Betroffen vom Starkregen wurde der Starkenberger Ortsteil Breesen. Hier stand in zwei Gebäude das Wasser bis zu 20cm hoch. Die Grundstücke wurden leergepumpt, so dass das Wasser aus den Häusern lief und diese wieder an die Eigentümer übergeben werden konnten.



weitere Kräfte:

06.-07.
08.06.2013
18:30 - 20:00 Uhr
Einsatz
Hochwasser in Göhren
Gerade eine Woche nach dem verheerenden Hochwasser, welches Millionenschäden im Altenburger Land verursachte, schlug die Natur nochmals zu. Diesmal fielen auf den ohnehin gesättigten Boden 50-60l binnen zwei Stunden. In der Ortslage Göhren liefen die L1362 und angrenzenden Grundstücke mit Wasser und Schlamm von den umliegenden Feldern voll. Zwei grundstücke mussten mit der Schmutzwasserpumpe freigepumpt werden. Die Landstraße wurde mit dem TSF-W gespült, so dass der Straßenverkehr auf der Hauptverbindung Gera - Altenburg wieder ins rollen kam.



weitere Kräfte:
FF Göhren (KLF-Th., MTW)

05.
02.06.2013
21:17 - 07:30 Uhr
Einsatz
Hochwasser in Treben
Nach langenandauernden Regenfälle spitzte sich die Hochwasserlage im gesamten Landkreis Altenburg Land dramatisch zu. Die FF Lumpzig wurde zur Unterstützung der erschöpften Kameraden und Bevölkerung der Gemeinde Treben alarmiert. Hier mussten die Deiche mit Sandsäcken verstärkt werden, die elektrischen Versorgungsanlagen geschützt und sonstige noch menschenmögliche, abwehrende Maßnahmen getroffen werden um die Ortschaft vor der totalen Überflutung zu bewahren. Am Montag morgen 07.15 Uhr musste durch die Landrätin der Katastrophenfall festgestellt und ausgerufen werden. Zur weiteren Unterstützung der hießigen Helfer wurden durch den Kat.Schutzstab weitere Einsatzzüge des Katastrophenschutzes aus ganz Thüringen ins Altenburger Land beordert. Die insgesamt ca. 300 Helfer wurden im Landkreis unter Anderem auf die Schwerpunkte: Treben, Rositz, Gößnitz, Ponitz, Lehndorf, Windischleuba und Schmölln verteilt.



weitere Kräfte:
FF Treben, FF Starkenberg, Kat.Schutz- Einsatzzüge

04.
30.04.2013
18:00 - 01:30 Uhr
Sicherheitsdienst
Maibaumsetzen
Trotz des schlechten Wetters zog es ca. 120 Besucher zu unserem traditionellen Maibaumsetzen ans Gerätehaus. Viele fleißige Helfer des Feuerwehrverein Lumpzig stellten zum Maibaumsetzen 2013, die Versorgung mit Speisen sicher. Der neu angeschaffte Mutzbratengrill erwies sich dabei als sehr gute Anschaffung. Neben Mutzbraten wurden auch Hähnchen auf dem Hammerteil gegrillt. Den Besuchern des Festes mundete es vorzüglich. Die Kameraden der Einsatzabteilung stellten, den vom Kindergarten Zwergenrevier bunt geschmückten Maibaum auf und sicherten gegen 20.00 Uhr den Fackelumzug durch die Gemeinde ab, dieser wurde tradionell durch den Spielmannszug Lumpzig musikalisch begleitet. Bei einem kleinen Lagerfeuer feierte man bis nach Mitternacht in den Mai hinein.



weitere Kräfte:
keine

03.
27.03.2013
04:01 - 13:30 Uhr
Einsatz
Scheunenbrand - im Ortsteil Prehna
Ein Großbrand in den frühen Morgenstunden forderte die Feuerwehren in der VG Altenburger Land. Es brannte in einer Maschinenhalle sowie Teile der Halle. Die Photovoltaikanlagen auf dem Dach sowie mehrere landwirtschaftliche Geräte und Maschinen fielen dem Feuer zum Opfer. Es entstand ein Sachschaden in sechstelliger Zahl. Trotz des großen Sachschaden konnten ein Großteil der Halle und der Maschinen vor dem Feuer geschütz werden. Bei dem Brand verletzte sich eine Person schwer, welche durch den Rettungsdienst ärztlich versorgt und in das Krankenhaus transportiert wurde. Bei ca. -8°C stellte sich die Löschwasserversorgung schwierig dar. Der Löschwasserteich in ca 300m Entfernung war zugefroren, es musste erst eine Saugstelle ins Eis gesägt werden und eine Schlauchstrecke von ca. 300m aufgebaut werden. Weiterhin bestand die Gefahr, dass die Feuerlöschpumpen nicht richtig funktionieren und eingefrieren konnten. Gegen 05:30 Uhr konnte der Leitstelle Gera "Feuer unter Kontrolle" gemeldet werden. Mit einer Wärmebildkamera wurde die Maschinenhalle auf Glutnester kontrolliert und diese abgelöscht. Auf Grund der enormen Wärmeentwicklung wurde bis 11.45 Uhr eine Brandwache durch die Feuerwehr eingerichtet. Die in Mitleidenschaft gezogenen Maschinen mussten weiterhin zeitweise abgekühlt werden. Nach einer Nachkontrolle am Nachmittag wurde die Einsatzstelle gegen 14.00 Uhr an den Mitarbeiter der Firma übergeben.



weitere Kräfte:
FF Dobitschen (LF 8/6, MTW),
FF Schmölln (ELW 1, LF 16/12, DLK 23/12, SW 2000Tr, TLF 16/25),
FF Starkenberg-Naundorf (KLF-Th, STA),
FF Göllnitz (KLF-Th),
FF Altkirchen (TLF 16 W50),
KBM Altenburger Land,
Rettungsdienst JUH (RTW, NEF),
PI Altenburger Land (2 FstW, KTD)

02.
11.02.2013
07:15 - 07:30 Uhr
Einsatz
VKU, vermutlich eingeklemmte Person, L1362 - Höhe Lumpzig
Die Feuerwehren Lumpzig, Dobitschen und Schmölln wurden zu einem angeblich schweren Verkehrsunfall mit vermutlich eingeklemmter Person auf die Eisenberger Landstraße "Höhe Lumpzig" alarmiert. Weder der Einsatzort noch die Schwere des Unfalls hatten auch nur im Entferntesten etwas mit dem tatsächlichen Geschehen zu tun. Die Einsatzstelle lag an der ca. 3km entfernten Kreuzung L1362 nach Gimmel. Hier war lediglich ein PKW in den Straßengraben gerutscht. Auf Grund der ungenauen Ortsangabe war die FF Schmölln als erstes vor Ort und kam nach der Lageerkundung zum Entschluss, dass ein Eingreifen der Feuerwehr nicht erforderlich ist. Die Kräfte aus Dobitschen und Lumpzig, die noch immer die Einsatzstelle suchten, konnten den Einsatz abbrechen.


Anmerkung zum Notruf:
Den Notruf absetzen ist richtig und wichtig, allerdings kann es durch ungenaue Ortsangaben und damit falsch fahrende Rettungsmittel im entsprechenden Einsatzfall wertvolle Zeit kosten, was bei wirklich schwer Verletzten nachteilig ist. Gerade am "Europäischen Tag der 112!" Vielleicht sollte nochmals öffentlich auf die richtige Anwendung der 6 W-Fragen hingewiesen werden, um Derartiges zukünftig zu vermeiden. Es ist sicher besser, sich nochmals 30 Sekunden über den genauen Ort kundig zu machen, als zehn Minuten zu verschenken, indem Rettungskräfte die Unfallorte suchen müssen. In diesem Fall war der Zeitverzug aufgrund der Nichtnotwendigkeit des Einsatzes allerdings unerheblich, dass kann aber auch ganz anders sein.

weitere Kräfte: FF Dobitschen (LF 8/6), FF Schmölln (LF 16/12), RD (RTW, NEF), PI Altenburger Land (FstW)

01.
07.01.2013
10:22 - 11:00 Uhr
Einsatz
Unterstützung Rettungsdienst
Die Kameraden wurden zur Tragehilfe des Rettungsdienstes nach Großbraunshain alarmiert. Ein Patient musste dort aus der ersten Etage, über ein schmalen Treppenraum, zum Rettungswagen transportiert werden.

weitere Kräfte: RD (RTW, NEF)

keine